Haydn 2009
dedicated
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»‚...und licht...’
Die Komposition ‚...und licht...’ für Violine, Violoncello und Klavier entstand im Auftrag von ‚Haydn2009’ und ist ‚DedicatedToHaydn’ (D2H).

Der Aufbau des Stückes verbindet unterschiedliche formale Elmente, wie sie in Haydns Kompositionen für Klaviertrio zu finden sind, um sie immer wieder zu durch-brechen. Somit weist Haydns Technik der ‚gebrochenen Arbeit’ weit in die Zukunft und somit ins Heute herein.
Harmonisch-melodische Grundzelle ist der Ton ‚C’ - dies mag als Referenz zum Beginn der ‚Schöpfung’ - ‚Vorstellung des Chaos’ - gehört werden.

Die Idee des ‚Chaos’ setzt sich im Stück fort - durch ungeordnete schnelle Tonrepetitionen, durch nicht eindeutig festlegbare Tonhöhenabfolgen in den Streicherglissandi und Klaviercluster.
Bei gutem Wind kann man den Ansatz von Menuett und Trio ausnehmen, es könnte aber auch etwas ganz anderes sein. Ein Choral, vielleicht. Eine andere Ordnung.

Zum Schluss hin spannen durchbrochene Dreiklänge polytonale Klangflächen auf, die ‚Ohrientierung’ ermöglichen, es könnte aber auch etwas ganz anderes sein.
Das Originaltextzitat ‚und es ward Licht’ wird auf die Vokale reduziert und den Instrumentalisten in den Mund gelegt: U - E - A - I.
Akkordrückungen in sehr hohen Flageolettlagen von Violine und Cello werden vom Klavier als Basis quasi improvisierend übernommen, bis hinauf - ...
und licht...«

(Gerhard Krammer)