»Nicht nur Nietzsche staunte über die Verbindung von Genialität und einem guten Charakter. Eine erstaunliche Brücke, unter der die vielen Aporien des Phänomens Haydn Platz finden: die erste, daß er keines zu sein scheint, die zweite, daß er die Sprache dort verankert, wo sie sich auflöst, die dritte, daß er einen Finger darauf legt, daß wir uns wohl vor allem im Widerspruch auskennen. Bewundernswerte Heimat, man vergisst die unglaubliche Leistung unablässig virulenter Erfindungskraft, die sich aufs Neue verlegen kann, weil sie das Alte beherrscht. In nuce: Größe.«